J&Js Rybrevant Faspro erhält von der FDA den Breakthrough-Therapy-Status bei Kopf-Hals-Krebs

Die U.S. FDA hat für subkutan verabreichtes Rybrevant Faspro (amivantamab und hyaluronidase-lpuj) als Monotherapie bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem, HPV-unabhängigem Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom den Breakthrough-Therapy-Status erteilt. Grundlage sind Phase-1b/2-Daten der OrigAMI-4-Studie mit schnellen und anhaltenden Ansprechraten in einer stark vorbehandelten Patientengruppe.

Die U.S. Food and Drug Administration hat für subkutan verabreichtes amivantamab und hyaluronidase-lpuj als Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patientinnen und Patienten mit rezidivierendem oder metastasiertem, nicht mit dem humanen Papillomavirus (HPV) assoziiertem Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom nach Krankheitsprogression unter oder nach platinbasierter Chemotherapie sowie einem PD-1- oder PD-L1-Inhibitor die Breakthrough Therapy Designation erteilt. Die Einstufung basiert auf Daten, die schnelle und anhaltende Ansprechraten in einer stark vorbehandelten Patientenkohorte zeigen, und erweitert das Potenzial von RYBREVANT FASPRO über Lungenkrebs hinaus.

Die Einstufung wird durch Daten aus der offenen Phase-1b/2-Studie OrigAMI-4 gestützt. Ergebnisse wurden in einer Mini-Oral-Session auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2025 vorgestellt und zeigen eine vielversprechende klinische Aktivität mit schnellem und anhaltendem Ansprechen in einer stark vorbehandelten Patientengruppe.

Nicht HPV-assoziiertes rezidivierendes oder metastasiertes Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom ist durch hohe Raten der Expression des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR) sowie eine Überexpression des mesenchymal-epithelial transition (MET)-Signalwegs gekennzeichnet. Subkutan verabreichtes amivantamab ist darauf ausgelegt, beide Signalwege zu adressieren und gleichzeitig das Immunsystem zu aktivieren. Die bislang beobachtete klinische Aktivität unterstützt eine weitere Prüfung in diesem Setting, in dem nach vorangegangenen Therapielinien weiterhin nur begrenzte Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen.

Auf Basis dieser Ergebnisse wird subkutan verabreichtes amivantamab derzeit in der laufenden Phase-3-Studie OrigAMI-5 (NCT07276399) weiter untersucht. Dort wird die subkutane Formulierung von amivantamab in Kombination mit pembrolizumab und carboplatin im Vergleich zu 5-fluorouracil (5FU) plus pembrolizumab und platinbasierter Chemotherapie (cisplatin oder carboplatin) als Erstlinientherapie bei Patientinnen und Patienten mit nicht HPV-assoziiertem rezidivierendem oder metastasiertem Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom untersucht – unabhängig von der PD-L1-Expression.

Die FDA vergibt die Breakthrough Therapy Designation, um die Entwicklung und die regulatorische Prüfung investigativer Arzneimittel zu beschleunigen, die zur Behandlung schwerer oder lebensbedrohlicher Erkrankungen vorgesehen sind, wenn vorläufige klinische Evidenz darauf hindeutet, dass die Therapie gegenüber verfügbaren Behandlungsoptionen in mindestens einem klinisch bedeutsamen Endpunkt eine substanzielle Verbesserung zeigen könnte.

RYBREVANT FASPRO™ ist in mehreren Settings zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms zugelassen und wird zudem bei weiteren soliden Tumoren, einschließlich Darmkrebs, untersucht. Im Dezember 2025 hat die U.S. FDA RYBREVANT FASPRO™ (amivantamab und hyaluronidase-lpuj) für alle Indikationen von intravenösem RYBREVANT® (amivantamab-vmjw) zugelassen. Diese subkutan verabreichte Therapie ist außerdem in Europa, Japan, China und anderen Märkten zugelassen.

Das Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom ist die häufigste Form von Kopf-Hals-Krebs; es macht mehr als 90 Prozent der Fälle und etwa 4,5 Prozent aller Krebserkrankungen weltweit aus. Es entsteht in den Schleimhautepithelien der Mundhöhle, des Oropharynx, Hypopharynx und des Kehlkopfs. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen Tabak- und Alkoholkonsum sowie eine Infektion mit Hochrisiko-humanen Papillomaviren (HPV). Rund 75 Prozent der Fälle sind HPV-negativ, was typischerweise mit einer schlechteren Prognose und einem geringeren Ansprechen auf die Behandlung verbunden ist. Trotz Fortschritten in Chirurgie, Strahlentherapie, Chemotherapie und Immuntherapie kommt es bei vielen Patientinnen und Patienten letztlich zu einem Fortschreiten in ein fortgeschrittenes, rezidivierendes oder metastasiertes Krankheitsstadium.

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  2. RYBREVANT FASPRO receives U.S. FDA Breakthrough Therapy Designation for patients ... · investingnews.com
  3. J&J's Rybrevant Faspro Granted FDA Breakthrough Therapy Status For Head And Neck Cancer · www.nasdaq.com