Die Forschung zu mRNA-Krebsimpfstoffen macht Hoffnung, während die Debatte über die US-Finanzierung andauert

mRNA-Krebsimpfstoffe zeigen in Studien vielversprechende Ergebnisse, darunter eine deutliche Lebensverlängerung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und eine verstärkte Wirkung anderer Krebsmedikamente. Während in den USA 500 Millionen US-Dollar an Impfstoffförderung gestrichen wurden, unterstützt das National Cancer Institute eine öffentlich-private Partnerschaft über 200 Millionen US-Dollar für Krebsimpfstoff-Studien.

mRNA-Impfstoffe zeigen bei der Krebsbehandlung ein erhebliches Potenzial. Eine aktuelle klinische Studie trug dazu bei, das Leben von Menschen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs deutlich zu verlängern. Forschende erklärten zudem, dass ein mRNA-Impfstoff die Wirkung tumorkämpfender Medikamente verstärkt habe und sie damit der Entwicklung eines universellen Impfstoffs näherbringe, der das Immunsystem gegen Krebs aktiviert.

Nach Angaben der American Cancer Society werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 626.000 Menschen in den USA an Krebs sterben; prognostiziert werden 626.140 Krebstodesfälle und 2,1 Millionen Neuerkrankungen. Ärztinnen und Ärzte arbeiten seit Tausenden von Jahren daran, Krebs zu behandeln und zu erforschen, und bei der Behandlung der Krankheit wurden große Fortschritte erzielt, doch eine Heilung haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bislang nicht gefunden.

Forschende machen Fortschritte bei der Entwicklung eines universellen Krebsimpfstoffs, der das Immunsystem dazu anregen soll, Tumoren gezielt anzugreifen und zu bekämpfen; mehrere Studien berichteten bereits über erste Erfolge. Während laufende Studien zu Melanom und Lungenkrebs vielversprechende Ergebnisse zeigen, warnen Expertinnen und Experten, dass für die vollständige Entwicklung von Krebsimpfstoffen deutlich mehr Mittel erforderlich sind.

Im vergangenen August strich die Regierung 500 Millionen US-Dollar an Fördermitteln für die Impfstoffentwicklung. Der Gesundheitsminister sagte, mit diesem Schritt solle die Finanzierung auf sicherere, breiter einsetzbare Impfstoffplattformen verlagert werden, die auch dann wirksam bleiben, wenn Viren mutieren; der FDA-Kommissar erklärte dagegen, die Entscheidung sei finanziell begründet gewesen, und ein Teil der Mittel sei in die Entwicklung eines universellen Grippeimpfstoffs umgeleitet worden.

Das Department of Health and Human Services hat seither Schritte zur Finanzierung von Krebsimpfstoffen eingeleitet. Das National Cancer Institute finanziert eine öffentlich-private Partnerschaft im Umfang von 200 Millionen US-Dollar für Studien zu Impfstoffen, die eine Immunantwort gegen Tumoren auslösen, und das Ministerium erklärte, es sehe Potenzial in der mRNA-Technologie bei Rückfällen schwer behandelbarer Krebsarten.

Moderna führt derzeit eine Studie mit seinem mRNA-Impfstoff bei Patientinnen und Patienten mit Hochrisiko-Melanom durch, und andere Studien in den USA rekrutieren Teilnehmende mit Lungenkrebs und Melanom. Klinische Forschung ist jedoch kostspielig, und es ist unklar, wie weit die 200 Millionen US-Dollar reichen werden.

  • Für dieses Jahr werden in den USA 626.140 Krebstodesfälle prognostiziert.
  • Für dieses Jahr werden in den USA 2,1 Millionen neue Krebsfälle prognostiziert.
  • Im vergangenen August wurden 500 Millionen US-Dollar an Fördermitteln für die Impfstoffentwicklung gestrichen.
  • 200 Millionen US-Dollar wurden für eine öffentlich-private Partnerschaft zu Studien über Krebsimpfstoffe zugesagt.

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References

  1. Major cancer vaccine breakthrough extends survival for patients | The Independent · the-independent.com
  2. New mRNA vaccines could be a critical tool to fight cancer. But their future is up in the air · independent.co.uk
  3. Researchers expand the potential of a virus for new cancer therapies and next-generation vaccines · web.ub.edu