Phase-3-Zwischenanalyse zeigt: Mezigdomide-Regime senkt Risiko bei rezidiviertem/refraktärem Myelom
Eine Zwischenanalyse der Phase-3-Studie zeigte, dass mezigdomide plus carfilzomib und dexamethasone das Risiko für Progression oder Tod bei rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom verringerte. Die Studie SUCCESSOR-2 läuft weiter und wird Gesamtüberleben sowie Sicherheit untersuchen.
Mezigdomide in Kombination mit carfilzomib und dexamethasone verringerte in einer Zwischenanalyse der Phase-3-Studie SUCCESSOR-2 bei rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom das Risiko für Krankheitsprogression oder Tod im Vergleich zu carfilzomib und dexamethasone signifikant. Der orale Cereblon-E3-Ligase-Modulator wird bei Patienten untersucht, die mindestens 1 vorherige anti-Myelom-Therapielinie erhalten hatten, darunter eine Vorbehandlung mit lenalidomide und einem anti-CD38 monoclonal antibody.
In der SUCCESSOR-2-Studie (ClinicalTrials.gov-Identifier: NCT05552976) wurden Studienteilnehmer mit rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom randomisiert MeziKd oder Kd zugeteilt. Eingeschlossene Patienten hatten auf mindestens 1 vorherige Therapie ein minimales Ansprechen oder besser erreicht.
Der primäre Endpunkt war das progressionsfreie Überleben. Die Studie läuft weiter und wird das Gesamtüberleben, einen wichtigen sekundären Endpunkt, sowie die Sicherheit bewerten. Weitere sekundäre Endpunkte umfassen die Gesamtansprechrate, die Dauer des Ansprechens, die Zeit bis zur Progression, die Zeit bis zur nächsten Behandlung, die Negativität der minimalen Resterkrankung und die gesundheitsbezogene Lebensqualität.
Laut Bristol Myers Squibb werden Daten aus der SUCCESSOR-2-Studie auf einem zukünftigen medizinischen Kongress vorgestellt.
Mezigdomide ist ein oraler CRBN-based molecular glue degrader, der auf IKZF1/3 abzielt, und wird derzeit von Bristol Myers Squibb entwickelt. Er befindet sich nun in Phase-III-Studien für rezidiviertes/refraktäres multiples Myelom.