Amneal ruft Magnesiumsulfat zurück: Falsches Medikament in Schwangerschaftsmedikation gefunden
Amneal Pharmaceuticals ruft Magnesiumsulfat zurück, nachdem eine für Schwangere bestimmte Beutel Tranexamsäure anstelle des korrekten Medikaments enthielt. Diese Verwechslung könnte bei falscher Verabreichung schwerwiegende Nebenwirkungen wie Krampfanfälle und Blutgerinnsel verursachen.
Amneal Pharmaceuticals ruft Magnesiumsulfat zurück, nachdem eine Beutel des Schwangerschaftsmedikaments das falsche Arzneimittel enthielt. Eine Beutel Magnesiumsulfat, das zur Vorbeugung von Krampfanfällen bei Präeklampsie und Eklampsie verwendet wird, enthielt stattdessen einen IV-Beutel mit dem Medikament Tranexamsäure, einem Arzneimittel, das bekanntermaßen Krampfanfälle verursachen kann. Wenn Tranexamsäure versehentlich verabreicht wird, könnte dies zu Nebenwirkungen wie Blutgerinnseln, Krampfanfällen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Sehstörungen und Schwindel führen.
Behörden erklärten, das Risiko einer Verwechslung sei gering, da Krankenhäuser Sicherheitskontrollen durchführen und die Medikamente beide klar gekennzeichnet waren. Der gekennzeichnete Tranexamsäure-IV-Beutel wurde in die falsche Hülle gelegt, die mit Magnesium beschriftet war. Amneal gibt an, dass sie eine gründliche Untersuchung von 74% der Magnesiumsulfat-Beutel durchgeführt haben, die sich noch in ihrem Besitz befinden, und bei dieser Inspektion keine weiteren Produktverwechslungen festgestellt wurden.
Krankenhäuser, die die zurückgerufenen Magnesiumsulfat-Injektionslösungen besitzen, sollten diese nicht mehr verwenden und das Produkt an Amneal zurückgeben. Gesundheitsdienstleister und Patienten werden ermutigt, Nebenwirkungen oder unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der Verwendung dieser Produkte dem FDA-Programm MedWatch Safety Information and Adverse Event Reporting Program zu melden.
Krankenhäuser mit Fragen zu diesem Rückruf können Amneal Pharmaceuticals telefonisch unter 833-582-0812 kontaktieren.