ORIC legt Phase-3-Dosis für rinzimetostat fest und erwartet Start von Himalayas-1 im 1. Halbjahr 2026
ORIC hat rinzimetostat 400 mg einmal täglich plus darolutamide als empfohlene Phase-3-Dosis für die Himalayas-1-Studie bei mCRPC nach abiraterone ausgewählt; der Start wird im 1. Halbjahr 2026 erwartet. Das Unternehmen meldete frühe Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten sowie eine Finanzierungsreichweite bis ins 2. Halbjahr 2028.
ORIC Pharmaceuticals meldete die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 sowie operative Updates, darunter die Auswahl von rinzimetostat 400 mg einmal täglich als empfohlene Phase-3-Dosis in Kombination mit darolutamide für die globale zulassungsrelevante Phase-3-Studie Himalayas-1 bei mCRPC nach abiraterone. Das Unternehmen erklärte, dass der Studienstart im 1. Halbjahr 2026 erwartet werde, und berichtete Daten zu rinzimetostat bei mCRPC nach abiraterone, die ein potenziell klassenbestes Profil stützten, einschließlich eines deutlich differenzierten Sicherheitsprofils und Landmark-rPFS-Werten im Einklang mit einem konkurrierenden PRC2-Inhibitor.
Zum Stichtag der Präsentationen im März 2026 zeigte rinzimetostat 400 mg einmal täglich in Kombination mit darolutamide bei mCRPC nach abiraterone überzeugende Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten über mehrere Endpunkte hinweg. Die überwiegende Mehrheit der behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse war vom Schweregrad Grad 1 und stand im Einklang mit einer PRC2- und Androgenrezeptor-Hemmung. Es wurde ein einzelnes behandlungsbedingtes unerwünschtes Ereignis vom Grad 3 beobachtet, und keine unerwünschten Ereignisse vom Grad 4 oder 5 wurden rinzimetostat oder darolutamide zugeschrieben. Dosisanpassungen waren selten; es gab eine Therapieunterbrechung und einen Therapieabbruch, und Dosisreduktionen waren nicht erforderlich.
Bei einer medianen Nachbeobachtungszeit von 4,9 Monaten lagen die Landmark-rPFS-Raten nach 3, 4 bzw. 5 Monaten bei 93 %, 84 % und 84 %. Das Unternehmen erklärte, diese Raten stimmten mit denen des konkurrierenden PRC2-Inhibitors überein, der sich derzeit in Phase 3 bei Patienten mit mCRPC nach abiraterone befindet, und seien den verfügbaren Standardtherapien, darunter Xtandi, Jevtana, Taxotere und Pluvicto, überlegen; zum Vergleich liegt die 5-Monats-Landmark-rPFS bei diesen zugelassenen Therapien bei etwa 60 % bis 75 %. In derselben Kohorte erreichten 47 % der Patienten beziehungsweise 7 von 15 ein PSA50-Ansprechen, davon 33 % beziehungsweise 5 von 15 bestätigt, und 71 % der Patienten beziehungsweise 10 von 14 erreichten eine ctDNA-Reduktion von mehr als 50 %.
ORIC berichtete außerdem frühe Daten zur Dosisoptimierung von rinzimetostat bei Patienten mit mCRPC, die zuvor mit AR-Inhibitoren behandelt worden waren. Rinzimetostat 400 mg einmal täglich in Kombination mit dem AR-Inhibitor darolutamide zeigte Landmark-rPFS-Raten von 93 %, 85 % und 85 % nach 3, 4 bzw. 5 Monaten bei einer medianen Nachbeobachtungszeit von 4,8 Monaten. Das Unternehmen erklärte, es rechne mit einem Programm-Update zu rinzimetostat im 2. Halbjahr 2026.
In einer früheren Erörterung der Entwicklungspläne hatte das Unternehmen erklärt, dass der Start der Phase 3 von rinzimetostat nach einer frühen Auswertung der Dosisoptimierung bei 20 bis 25 Patienten geplant sei, wobei PSA50 und PSA90 sowie eine Landmark-Analyse nach 3 bis 4 Monaten berichtet würden, anstatt einer ausgereiften PFS-Auswertung. Das Unternehmen hatte erklärt, bislang keine bedeutsamen Unterschiede zwischen den Kombinationen mit apalutamide und darolutamide hinsichtlich Sicherheit oder Wirksamkeit gesehen zu haben, und dass die Wahl für die erste Phase 3 wahrscheinlich auf strategischen Überlegungen beruhen werde.
Für enozertinib erklärte das Unternehmen, es habe die Rekrutierung in der Phase-1b-Studie als Monotherapie bei Erstlinienpatienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit EGFR-Exon-20-Insertionsmutationen abgeschlossen, und rekrutiere weiterhin für eine Phase-1b-Monotherapiestudie bei Erstlinienpatienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit atypischen EGFR-Mutationen sowie für eine Phase-1b-Studie in Kombination mit subkutanem amivantamab bei Erstlinienpatienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit EGFR-Exon-20-Insertionsmutationen. Das Unternehmen hatte zuvor erklärt, enozertinib habe in einer kleinen Erstlinienkohorte ein CNS-Ansprechen von 100 % gezeigt und es rechne in 2H25 mit drei Auswertungen mit jeweils 20 bis 25 Patienten, woraufhin potenzielle Starts von Phase-3-Studien folgen könnten.
ORIC erklärte, dass Barmittel und Investitionen von etwa 420 Millionen US-Dollar voraussichtlich eine Finanzierungsreichweite bis ins 2. Halbjahr 2028 bieten und damit über die erwartete Auswertung des primären Endpunkts der ersten Phase-3-Studie zu rinzimetostat hinaus reichen würden. In früheren Aussagen zur Finanzierung hatte das Unternehmen erklärt, es habe 244 Millionen US-Dollar aufgenommen und die Annahme zur Finanzierungsreichweite sei vollständig belastet gewesen, einschließlich der Finanzierung einer Phase-3-Studie für rinzimetostat und des Starts einer Phase-3-Studie für enozertinib, allerdings abhängig vom Abschluss einer Vereinbarung zur klinischen Belieferung für den Partner-AR-Inhibitor.