Merck Foundation feiert den Internationalen Frauentag 2026 und richtet das 12. Africa Asia Luminary aus
Die Merck Foundation hat den Internationalen Frauentag 2026 gefeiert und gemeinsam mit den First Ladies Afrikas das 12. Africa Asia Luminary ausgerichtet. Dabei verwies die Stiftung auf über 2.500 medizinische Stipendien und mehr als 1.200 Schulstipendien für Mädchen in Afrika und Asien.
Die Merck Foundation, der philanthropische Arm der Merck KGaA Deutschland, hat den Internationalen Frauentag 2026 begangen und gemeinsam mit der Regierung von Gambia die 12. Ausgabe ihres Merck Foundation Africa Asia Luminary veranstaltet. Dabei bekräftigte die Stiftung ihr Engagement von mehr als 14 Jahren für die Stärkung von Frauen und Mädchen. Die Stiftung gab bekannt, dass sie mehr als 2.500 Stipendien für Angehörige der Gesundheitsberufe aus 52 Ländern in 44 kritischen und unterversorgten medizinischen Fachgebieten vergeben hat, wobei fast die Hälfte an Frauen ging.
Zum Internationalen Frauentag erklärte die CEO der Stiftung, dass die Stärkung von Frauen und Mädchen nicht auf einen einzigen Tag beschränkt sei, sondern in allem verankert sei, was die Stiftung tue, ihre Vision präge und ihre Programme leite. Zu diesen Programmen gehören 'More Than a Mother', das 'Merck Foundation Scholarships Program', 'Educating Linda' und das 'STEM Program'. 'More Than a Mother' ist eine Bewegung, die darauf abzielt, unfruchtbare und kinderlose Frauen durch Zugang zu Information, Bildung, Gesundheit und einen Wandel der Denkweise zu stärken. Die CEO wurde sieben Jahre in Folge (2019–2025) als eine der einflussreichsten afrikanischen Frauen ausgezeichnet.
Durch das Stipendienprogramm wurden etwa 1.200 Stipendien – fast 50 Prozent der Gesamtzahl – an Medizinabsolventinnen vergeben. Weitere 770 Stipendien wurden an junge Angehörige der Gesundheitsberufe vergeben, die sich der Verbesserung der Frauengesundheit durch die Stärkung der reproduktiven und sexuellen Gesundheit sowie der Fertilitätsversorgung widmen. Die Merck Foundation baut seit 2012 Gesundheitskapazitäten auf. Im Rahmen des Programms 'Educating Linda' wurden mehr als 1.200 jährliche Stipendien an benachteiligte afrikanische Schülerinnen aus 19 Ländern vergeben.
Die Stiftung fördert zudem Frauen in Wissenschaft und Technologie durch ihr STEM-Programm und die jährlichen Merck Foundation Africa Research Summit (MARS) Awards, mit denen die besten afrikanischen Forscherinnen und die besten jungen afrikanischen Forscher ausgezeichnet werden.
Beim 12. Merck Foundation Africa Asia Luminary wurde die Konferenz gemeinsam von der First Lady von Gambia, einer Botschafterin von Merck Foundation More Than a Mother, und der CEO der Merck Foundation geleitet. Die First Lady der Zentralafrikanischen Republik sowie die First Ladies von Burundi, Liberia, Nigeria, São Tomé und Príncipe und Senegal nahmen als Ehrengäste und Hauptrednerinnen teil. Die Partnerschaft der Stiftung mit der First Lady der Zentralafrikanischen Republik begann 2015 und hat jungen Ärztinnen und Ärzten aus der Zentralafrikanischen Republik Stipendien in Onkologie und Diabetologie ermöglicht. Im Rahmen des Programms 'Educating Linda' werden jährlich Stipendien an 40 benachteiligte Schülerinnen in dem Land vergeben.
Am ersten Tag der Konferenz fand eine Plenarsitzung mit Hauptreden der First Ladies Afrikas und einer hochrangigen Podiumsdiskussion auf Ministerebene über die MARS-Strategie statt, mit dem Ziel, wissenschaftliche Forschungskapazitäten aufzubauen und Frauen in den MINT-Fächern zu stärken. Am zweiten Tag tagte das First-Ladies-Initiative-Komitee der Merck Foundation, bei dem die First Ladies Wirkungsberichte der Merck-Foundation-Programme in ihren jeweiligen Ländern vorstellten und die künftige Strategie erörterten.
In Partnerschaft mit der First Lady der Zentralafrikanischen Republik hat die Merck Foundation einen Bewerbungsaufruf für acht Auszeichnungen angekündigt, die sich an Medienvertreter, Musiker, Modedesigner, Filmemacher, Studenten und neue Talente richten. Mit den Auszeichnungen sollen junge Menschen dazu ermutigt werden, Bewusstsein für Themen wie die Überwindung des Stigmas der Unfruchtbarkeit, die Unterstützung der Mädchenbildung, die Beendigung geschlechtsspezifischer Gewalt, die Beendigung von Kinderehen und weiblicher Genitalverstümmelung sowie die Sensibilisierung für die Früherkennung und Prävention von Diabetes und Bluthochdruck zu schaffen. Die Stiftung hat außerdem fünf Ausgaben des Online-Gesundheitsmedien-Trainings mit dem Büro der First Lady der Zentralafrikanischen Republik durchgeführt und sieben Geschichtenbücher veröffentlicht, die als Animationsfilme adaptiert wurden, um soziale und gesundheitliche Probleme bei Kindern zu thematisieren.