Seminar beleuchtet CRISPR-Screens zur Immuntherapie-Resistenz bei KRAS-getriebenem Lungenkrebs
Ein Seminar stellt Forschungsarbeiten zu KRAS-getriebenem Lungenkrebs und Resistenz gegen Immuntherapien vor. Mithilfe immunkompetenter Mausmodelle und genomweiter CRISPR-Cas9-Screens wurden Zielgene identifiziert, die Tumorzellen für die T-Zell-vermittelte Abtötung sensibilisieren.
Immuntherapie hat die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs revolutioniert, jedoch sind die Raten dauerhafter Therapieansprechen niedrig. Lungenkarzinome mit gleichzeitigen Mutationen in KRAS, STK11(LKB1) und KEAP1 profitieren nicht von einer alleinigen PD(L)-1-Hemmung. Um die therapeutischen Ergebnisse zu verbessern, ist ein tieferes Verständnis der zellintrinsischen Prozesse erforderlich, die es diesen Tumoren ermöglichen, der Immunerkennung zu entgehen.
In einem Seminar wird Kate Sutherland die Fortschritte vorstellen, die ihr Labor beim Verständnis der Biologie des KRAS-getriebenen Lungenkrebses mithilfe immunkompetenter präklinischer Mausmodelle erzielt hat, welche die menschliche Erkrankung nachbilden. Sie wird erläutern, wie diese Modelle mit unverzerrten genomweiten CRISPR-Cas9-Co-Kultur-Screens kombiniert wurden, um Gen-Zielstrukturen zu identifizieren, die Kras/Stk11/Keap1-veränderte Lungenkrebszellen für die T-Zell-vermittelte Abtötung sensibilisieren.
Die Entschlüsselung der molekularen Mechanismen, die der Immunsensibilisierung durch diese neuartigen immuntherapeutischen Zielstrukturen zugrunde liegen, ist der Schlüssel, um wirksamere Therapieansprechen bei Patientinnen und Patienten zu erreichen.
Ihr Forschungsprogramm hat maßgeblich zum Verständnis der molekularen Mechanismen beigetragen, die der Heterogenität bei Lungenkrebs zugrunde liegen. Frühere Arbeiten brachten Werkzeuge hervor, die zur Identifizierung der Ursprungszellen der drei wichtigsten Subtypen von Lungenkrebs führten.