ImmunityBio erweitert Zugang zu Krebsimmuntherapien in Saudi-Arabien und der MENA-Region
ImmunityBio gründet eine hundertprozentige Tochtergesellschaft in Saudi-Arabien, um Anktiva zur Behandlung von Blasen- und Lungenkrebs in der MENA-Region zu vertreiben. Der Schritt folgt auf die weltweit erste Lungenkrebs-Zulassung im Königreich, weniger als ein Jahr nach dem Treffen im Mai 2025.
ImmunityBio hat in Saudi-Arabien eine hundertprozentige Tochtergesellschaft gegründet, um Ärzte und Gesundheitssysteme in der gesamten MENA-Region zu unterstützen. Die Expansion folgt auf die weltweit erste Zulassung bei Lungenkrebs im Königreich, die weniger als ein Jahr nach einem Treffen im Mai 2025 erteilt wurde.
Die Vertriebsbereitschaft von Anktiva für Patienten mit Blasen- und Lungenkrebs ist seit der Zulassung vor nur einem Jahr erreicht. Die regionale Expansion stärkt den Zugang zu fortschrittlichen Krebstherapien und unterstützt Ärzte sowie Gesundheitssysteme im Nahen Osten und in Nordafrika.
Aktuelle, vollständig rekrutierte Studien über mehrere Tumorarten hinweg zeigen, dass Anktiva die Lymphozyten erhöht; die Datenbanken sind gesperrt (data lock) und sollen für Anträge auf erweiterte und beschleunigte Zulassungen in der Region eingereicht werden. Randomisierte Studien für BCG-naive Patienten sowie für Erst- und Zweitlinienbehandlung bei Lungenkrebs laufen an globalen Studienstandorten bereits.
Mehrere neue bestätigende Indikationen, die auf die Behandlung von Lymphopenie ausgerichtet sind, werden in der Region in Kürze eröffnet. Die Indikationen reichen von der Behandlung der Sepsis über Kolonkrebs bis hin zu Leberkrebs und Lymphopenie.
ImmunityBio treibt „Immunotherapy 2.0“ als nächste Generation der Krebsversorgung voran und greift dabei das Konzept der Wirkkraft von NK- und T-Zellen auf, um Gedächtnis-T-Zellen zu fördern. Bis 2026 plant das Unternehmen, Billionen natürlicher Killerzellen aus gesunden Spendern zu vermehren und eine „Weltbank natürlicher Killerzellen“ aufzubauen, die ohne Spenderabgleich jedem Patienten verabreicht werden kann.
Die Expansion unterstreicht Saudi-Arabiens wachsende Rolle als regionales Zentrum für medizinische Innovation und Patientenversorgung im Einklang mit Vision 2030.