Abivax präsentiert auf der ECCO 2026 erste anti-fibrotische Hinweise für obefazimod
Abivax stellte auf der ECCO 2026 neue präklinische und klinische Daten zu obefazimod vor, die ein anti-fibrotisches Potenzial bei Morbus Crohn nahelegen. In den Studien ABTECT-1 und ABTECT-2 zeigte sich zudem ein günstiges Sicherheitsprofil sowie ein rascher Beginn der Symptomlinderung; Biomarker-Daten unterstützen den Wirkmechanismus über miR-124 und die Senkung proinflammatorischer Zytokine.
Abivax SA (Euronext Paris: FR0012333284 – ABVX / Nasdaq: ABVX) gab am 21. Februar 2026 auf dem 21. Jahreskongress der European Crohn's and Colitis Organization (ECCO) neue präklinische und klinische Daten zu obefazimod bekannt. Die Daten erweitern die Evidenzbasis, die die Entwicklung von obefazimod bei entzündlichen Darmerkrankungen (inflammatory bowel disease, IBD) stützt, und heben das anti-fibrotische Potenzial bei Morbus Crohn (CD), ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil, den raschen Beginn einer symptomatischen Linderung sowie zusätzliche Hinweise auf den Wirkmechanismus zur Wiederherstellung des Immungleichgewichts durch eine Hochregulation von miR-124 hervor.
Auf der ECCO 2026 präsentierte Abivax erstmals Hinweise darauf, dass obefazimod in einem präklinischen humanen Fibroblastenmodell eine Reduktion des aktiven Fibrose-Biomarkers (Pro-C3) um etwa 50% erreichte. Die sich abzeichnenden präklinischen Hinweise auf eine anti-fibrotische Aktivität sind besonders überzeugend, da Fibrose weiterhin ein Bereich mit erheblichem ungedecktem medizinischem Bedarf ist.
Sicherheitsdaten aus den Induktionsstudien ABTECT-1 und ABTECT-2 mit 1.272 Patientinnen und Patienten zeigten, dass die Raten schwerwiegender behandlungsbedingter unerwünschter Ereignisse unter obefazimod im Vergleich zu Placebo mit 3,1% bzw. 3,2% ähnlich waren, was ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil belegt.
In gepoolten Analysen aus ABTECT-1 und ABTECT-2 wurden symptomatische Ansprechraten bereits ab Woche 1 beobachtet; bis Woche 2 wurde eine signifikante Remission erreicht (p-Wert <0,05), was auf einen potenziell raschen Wirkungseintritt der Linderung hinweist. Biomarker-Daten aus den Induktionsstudien ABTECT-1 und ABTECT-2 weisen auf eine Hochregulation von miR-124 sowie eine Reduktion zentraler proinflammatorischer Zytokine (IL-17A und IL-6) hin und stützen damit zusätzlich die Rolle von obefazimod bei der Wiederherstellung des Immungleichgewichts.
Die 22 auf der ECCO 2026 präsentierten Abstracts, einschließlich Subgruppenanalysen aus den Phase-3-Induktionsstudien ABTECT, die die klinische Aktivität von obefazimod in einer breiten Palette von Patienten-Subpopulationen zeigen, sind abrufbar unter: https://www.abivax.com/publications/congress-publications
Das Unternehmen konzentriert sich auf die anstehenden Auswertungen der Phase-3-Erhaltungsstudie in Q2 2026 sowie der Phase-2b-Studie ENHANCE-CD in Q4 2026.
Abivax ist ein Biotechnologieunternehmen in der klinischen Entwicklungsphase, das sich auf die Entwicklung von Therapeutika konzentriert, die die natürlichen regulatorischen Mechanismen des Körpers nutzen, um die Immunantwort bei Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu stabilisieren. Abivax hat Standorte in Frankreich und den USA; der führende Wirkstoffkandidat des Unternehmens, obefazimod (ABX464), befindet sich in Phase-3-Studien zur Behandlung einer mittelschweren bis schweren aktiven Colitis ulcerosa.