Markt für Biosimilars im Nahen Osten und in Afrika soll bis 2035 5,73 Milliarden USD erreichen
Der Markt für Biosimilars im Nahen Osten und in Afrika soll von 1,15 Milliarden USD im laufenden Jahr auf 5,73 Milliarden USD bis 2035 wachsen, bei einer CAGR von 19%. Monoklonale Antikörper halten fast 55% Marktanteil, während onkologische Erkrankungen derzeit die Nachfrage in der Region dominieren.
Der Markt für Biosimilars im Nahen Osten und in Afrika wird im laufenden Jahr auf 1,15 Milliarden USD geschätzt und soll bis 2035 auf 5,73 Milliarden USD wachsen, bei einer jährlichen durchschnittlichen Wachstumsrate (CAGR) von 19% im Prognosezeitraum bis 2035. Der Biosimilars-Markt im Nahen Osten und in Afrika verzeichnet derzeit ein rasches Wachstum, angetrieben durch steigende Investitionen in das Gesundheitswesen, eine zunehmende Prävalenz chronischer Erkrankungen wie Diabetes und Krebs sowie günstige regulatorische Rahmenbedingungen in wichtigen Ländern wie Saudi-Arabien, den VAE und Südafrika.
Es wird erwartet, dass der Biosimilars-Markt in den kommenden Jahren deutlich wächst, da die Patente für Biologika auslaufen und damit der Weg für die Einführung von Biosimilars geebnet wird, die ihren Originalpräparaten sehr ähnlich sind. In jüngster Zeit hat der Biologika-Sektor ein beträchtliches Wachstum erfahren, was vor allem auf seine höhere Wirksamkeit bei der Behandlung chronischer Erkrankungen zurückzuführen ist.
Der Markt für Biosimilars im Nahen Osten und in Afrika wächst kräftig, angetrieben von mehreren Schlüsselfaktoren, darunter die steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Autoimmunerkrankungen sowie die zunehmende Nachfrage nach erschwinglichen biologischen Alternativen. Staatliche Initiativen wie gestraffte regulatorische Zulassungswege für Biologika fördern das Marktwachstum ebenfalls, während Patentabläufe bedeutender Arzneimittel wie Herceptin und Rituxan es lokalen Herstellern ermöglichen, ihre Portfolios rasch auszubauen.
Trotz des anhaltenden Marktwachstums bestehen weiterhin Herausforderungen, die eine schnellere Akzeptanz behindern. Hohe Entwicklungskosten, komplexe Herstellungsprozesse mit strengen Qualitätskontrollen sowie Risiken der Immunogenität oder strukturellen Variabilität erhöhen die Markteintrittsbarrieren für kleinere Akteure, während sich weiterentwickelnde Richtlinien und die Notwendigkeit vergleichender klinischer Studien zu verzögerten Zulassungen führen.
Eine schwache inländische Produktions- und F&E-Infrastruktur in der Region führt zu Importabhängigkeit und Lieferunterbrechungen. Probleme beim Marktzugang, etwa die Konkurrenz durch Marken-Generika, Preisdruck und Patentstreitigkeiten mit Originalherstellern, bremsen das Wachstum ebenfalls.
Derzeit hält das Segment der monoklonalen Antikörper im Nahen Osten und in Afrika fast 55% des gesamten Marktanteils, vor allem aufgrund ihres breiten Einsatzes bei der Behandlung chronischer Erkrankungen wie Krebs, rheumatoider Arthritis und verschiedener Autoimmunerkrankungen. Das Segment der Peptide dürfte jedoch im gesamten Prognosezeitraum mit einer höheren CAGR wachsen.
Aktuell dominieren onkologische Erkrankungen den Biosimilars-Markt im Nahen Osten und in Afrika, gestützt durch eine alternde Bevölkerung, veränderte Lebensgewohnheiten und verbesserte Diagnosetechniken, die insbesondere bei kostspieligen Therapien mit monoklonalen Antikörpern erschwingliche Behandlungen erforderlich machen. Das Segment der hämatologischen Erkrankungen dürfte im Prognosezeitraum eine höhere jährliche Wachstumsrate verzeichnen.