Drug Hunter: Bemerkenswerte Small Molecules von Juli bis Dezember 2025

Die monatlichen Molekülauswahlen von Drug Hunter von Juli bis Dezember 2025 zeigen innovative Small-Molecule-Kandidaten gegen Schmerz, Epilepsie, Krebs, Infektionskrankheiten und Stoffwechselstörungen. Im Fokus standen unter anderem nicht-opioide Schmerzmittel sowie Präzisionstherapien für seltene Erkrankungen.

Drug Hunters Reihe „Molecules of the Month“ von Juli bis Dezember 2025 präsentierte eine vielfältige Pipeline von Small-Molecule-Arzneimittelkandidaten, die ungedeckte medizinische Bedarfe in mehreren therapeutischen Bereichen adressieren.

Die Auswahl im Dezember 2025 umfasste BCFTP, den oral bioverfügbaren MRGPRX1-PAM von Johns Hopkins, der potenziell als nicht-opioides Mittel zur Linderung neuropathischer Schmerzen dienen könnte; relutrigine, den präzisen NaV-Inhibitor von Praxis, der zur ersten zielgerichteten Therapie für bestimmte Formen ultrararer pädiatrischer Epilepsien werden könnte; sowie GHP-88310, einen breit wirksamen, nicht-nukleosidischen Orthoparamyxovirus-Polymerase-Inhibitor. Ebenfalls vorgestellt wurde romaciclib, ein CDK8/19-Inhibitor, der zur Überwindung von Resistenzen entwickelt wird.

Zu den Molekülen im Oktober 2025 gehörten ein oraler Small-Molecule-Helikase–Primase-Inhibitor gegen HSV-1 und HSV-2, der so konzipiert ist, dass er auch gegen virale Stämme aktiv bleibt, die gegenüber Standard-Nukleosidanaloga resistent oder refraktär sind; ein hirngängiger Small-Molecule-Muskarinagonist, der sowohl M1- als auch M4-Rezeptoren stark aktiviert; sowie ein Pan-PPAR-Agonist, der für MASH entwickelt wird, der direkt auf die intrahepatische Fibrose abzielt und zudem extrahepatische Entzündung sowie metabolische Dysfunktion adressiert.

Im September 2025 wurden der erste potente, selektive und oral bioverfügbare FEN1-Inhibitor; ein hirngängiger, nanomolarer ClpP-Aktivator; sowie ein trizyklisches GABA-Analogon zur Behandlung neuropathischer Schmerzen vorgestellt. Ebenfalls präsentiert wurden ein orales Small Molecule für eosinophiles Asthma und ein Benzofuranyl-Pyrazol, das auf das „undruggable“ MYC-Onkogen abzielt.

Die Auswahl im August 2025 umfasste einen oralen, hirngängigen Pan-Mutant-RET-Degrader, der die G810-Solvent-front-Resistenz überwinden soll; TNG260, einen selektiven CoREST/HDAC1-Inhibitor, der die Anti–PD-1-Sensitivität bei STK11-defizientem nSCLC wiederherstellt; sowie sunobinop, einen partiellen NOP-Agonisten, der in einer klinischen Ph.-1-Crossover-Studie die Schlafeffizienz und den Schlaferhalt verbesserte. Ebenfalls vorgestellt wurden RMC-5552, ein bi-sterischer mTORC1-Inhibitor, der 4EBP1 reaktiviert, um MYC zu supprimieren, und seclidemstat, ein selektiver HDAC-Inhibitor.

Zu den Molekülen im Juli 2025 gehörten obefazimod, ein miR-124-Upregulator, der in Studien zur Colitis ulcerosa Remissionen erreichte; osivelotor, ein Sickle-Hämoglobin-Polymerisationsinhibitor der nächsten Generation mit verbesserter PK und Wirksamkeit gegenüber dem vom Markt genommenen voxelotor; sowie JNJ-37822681, ein umgewidmeter D₂-Antagonist für Schizophrenie, der zugleich als Kv7-Kanalöffner wirkt und damit potenziell auch bei Epilepsie relevant sein könnte. Ebenfalls vorgestellt wurde ein potenter LOXL2-Inhibitor mit antifibrotischer Wirksamkeit in hepatischen Modellen.

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