Bristol Myers Squibb: Iza-Bren erreicht in Brustkrebsstudie zwei Überlebensendpunkte
Bristol Myers Squibb und SystImmune berichten, dass das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat izalontamab brengitecan in einer Phase-III-Studie beim triple-negativen Brustkrebs sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben gegenüber Chemotherapie signifikant verbesserte. Die Ergebnisse stützen die Strategie des Unternehmens, mit neuen Onkologie-Assets bevorstehende Patentabläufe zu kompensieren.
Ende Februar 2026 berichteten Bristol Myers Squibb und Partner SystImmune, dass das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat izalontamab brengitecan (iza-bren) in einer Phase-III-Studie bei zuvor behandelten Patientinnen mit nicht resezierbarem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs gegenüber Chemotherapie statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserungen sowohl beim progressionsfreien Überleben als auch beim Gesamtüberleben erzielte. Damit handelt es sich um die dritte erfolgreiche pivotal study für iza-bren sowie um das erste bispezifische Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das in einem Phase-III-Setting beim triple-negativen Brustkrebs zwei positive Überlebensendpunkte berichtet.
Der Phase-III-Erfolg beim Überleben im triple-negativen Brustkrebs untermauert die Annahme, dass neuere Onkologie-Assets helfen können, die absehbaren Patentabläufe (patent cliffs) von Eliquis und Opdivo abzufedern und zugleich eine beträchtliche Dividende sowie die Schuldenlast zu finanzieren. Der wichtigste kurzfristige Katalysator bleibt die regulatorische und kommerzielle Umsetzung über mehrere Einreichungen hinweg.
Unter den jüngsten Ankündigungen erscheint insbesondere die Priority Review der FDA für iberdomide bei rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom relevant. Zusammen mit iza-bren zeigt dies, wie Bristol Myers auf Onkologie-Plattformen der nächsten Generation setzt – von CELMoD-Wirkstoffen bis hin zu Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten –, um sein Krebsportfolio zu erweitern. Wie schnell Wirkstoffe wie iberdomide von der Zulassung in eine bedeutsame Anwendung in der Versorgungsrealität übergehen, wird entscheidend dafür sein, ob sich diese Pipeline-Erfolge in Katalysatoren übersetzen, die für Aktionäre in den nächsten Jahren relevant sind.
Die Darstellung von Bristol-Myers Squibb prognostiziert bis 2028 einen Umsatz von 41,3 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 9,2 Milliarden US-Dollar. Dies impliziert einen jährlichen Umsatzrückgang von 4,7 %, aber einen Gewinnanstieg um 4,2 Milliarden US-Dollar gegenüber heute (5,0 Milliarden US-Dollar).