Südkorea verbietet KI-Werbung mit falschen Experten und erweitert Befugnisse zur Arzneimittelversorgung

Das südkoreanische Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit hat die Verabschiedung von fünf Gesetzesänderungen erreicht, darunter ein Verbot KI-generierter Werbung mit vorgetäuschten Experten für Gesundheitsprodukte. Die Änderungen erweitern zudem die staatlichen Befugnisse zur Sicherung der Versorgung mit unentbehrlichen Arzneimitteln und beschleunigen die Kontrolle von Betäubungsmitteln.

Title: Südkorea verbietet KI-Werbung mit falschen Experten und erweitert Befugnisse zur Arzneimittelversorgung

Label: Südkorea KI-Gesundheitswerbeverbot

Summary: Das südkoreanische Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit hat die Verabschiedung von fünf Gesetzesänderungen erreicht, darunter ein Verbot KI-generierter Werbung mit vorgetäuschten Experten für Gesundheitsprodukte. Die Änderungen erweitern zudem die staatlichen Befugnisse zur Sicherung der Versorgung mit unentbehrlichen Arzneimitteln und beschleunigen die Kontrolle von Betäubungsmitteln.

Highlights:

  • Fünf Gesetzesänderungen im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums wurden am 24. in der Plenarsitzung der Nationalversammlung verabschiedet.
  • Die Überarbeitungen verbieten KI-basierte Werbung, in der eine Person, die sich als Arzt oder anderer Experte ausgibt, Lebensmittel, Kosmetika, Arzneimittel oder Quasi-Arzneimittel empfiehlt.
  • Das Pharmaceutical Affairs Act schafft nun eine Grundlage dafür, nationale unentbehrliche Arzneimittel im Inland als Auftragsfertigung herstellen zu lassen oder sie im Notfall aus dem Ausland einzuführen.
  • Änderungen im Betäubungsmittelrecht führten vertrauliche Ermittlungen und Ermittlungen unter verdeckter Identität ein und verkürzten die Frist der Vorankündigung für die vorübergehende Einstufung von Betäubungsmitteln von einem Monat auf 14 Tage.

Content: Südkoreas Ministry of Food and Drug Safety hat eine gesetzliche Grundlage geschaffen, um Werbung zu verbieten, in der eine Person, die sich als Arzt oder anderer Experte ausgibt, unter Einsatz künstlicher Intelligenz Lebensmittel, Kosmetika, Arzneimittel oder Quasi-Arzneimittel empfiehlt. Das Ministerium teilte am 24. mit, dass fünf Änderungen von Gesetzen in seinem Zuständigkeitsbereich, darunter das Gesetz über Kennzeichnung und Werbung für Lebensmittel, die Plenarsitzung der Nationalversammlung passiert haben.

Da sich generative KI-Technologien in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt haben, lassen sich Video- und Audioinhalte, die das Bild einer tatsächlich nicht existierenden Person oder die Stimme eines realen Experten synthetisieren, heute leicht erstellen. Es wurden Bedenken laut, dass Verbraucher solche Inhalte, wenn sie in der Werbung für medizinische und gesundheitsbezogene Produkte eingesetzt werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit für fachlichen Rat halten könnten.

Mit dieser Revision werden irreführende Werbepraktiken unter Einsatz von KI-Technologie in die verbotenen Handlungen aufgenommen. Der Regulierungsrahmen geht damit über bloß übertriebene Werbung hinaus und erfasst nun auch Methoden, die gezielt den Anschein von Expertenstatus erzeugen, um Vertrauen zu wecken, wodurch regulatorische blinde Flecken verringert werden. Nach Angaben des Ministeriums schafft die Revision ein präventives Reaktionssystem gegen KI-basierte falsche und übertriebene Werbung.

Mit der Änderung des Pharmaceutical Affairs Act hat das Ministerium nun eine Grundlage dafür, nationale unentbehrliche Arzneimittel und Ähnliches im Inland als Auftragsfertigung herstellen zu lassen oder sie im Notfall aus dem Ausland einzuführen. Dies stärkt die staatliche Verantwortung, damit der Staat die stabile Versorgung mit Arzneimitteln, die für die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems erforderlich sind, direkt steuern kann.

Auch das Act on the Control of Narcotics, etc. wurde geändert. Ermittlungsmethoden wie Ermittlungen unter vertraulicher Identität und Ermittlungen unter verdeckter Identität bei Betäubungsmitteldelikten wurden eingeführt, und die Vorankündigungsfrist für die vorübergehende Einstufung von Betäubungsmitteln wurde von einem Monat auf 14 Tage verkürzt, um die Reaktion zu beschleunigen.

Ein Ministeriumsvertreter erklärte, man werde die Gesetze zu falscher und übertriebener Werbung sowie zu Risikofaktoren im Einklang mit dem sich rasch verändernden Umfeld weiter verfeinern und dabei der öffentlichen Sicherheit höchste Priorität einräumen.

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