Ultragenyx streicht 130 Stellen nach Setrusumab-Flop; VERAXA-Aktionäre stimmen Finanzierungsänderungen zu
Ultragenyx baut 10 % der Belegschaft ab, nachdem Setrusumab in Phase-III-Studien versagte; VERAXA Biotech-Aktionäre genehmigen auf der außerordentlichen Hauptversammlung Kapital- und Vorstandsänderungen.
Ultragenyx Pharmaceutical baut rund 130 Mitarbeiter oder 10 % seiner Belegschaft ab, im Rahmen eines Umstrukturierungsplans, um bis 2027 profitabel zu werden. Grund ist das Scheitern zweier Phase-III-Studien seiner Osteogenesis-imperfecta-Therapie Setrusumab. Parallel dazu haben die Aktionäre von VERAXA Biotech am 24. Juli 2026 auf einer außerordentlichen Hauptversammlung allen Vorschlägen zugestimmt und dem Unternehmen neue finanzielle Flexibilität eingeräumt.
Der auf seltene Krankheiten spezialisierte Konzern erklärte, einen strategischen Umstrukturierungsplan eingeleitet zu haben, der darauf abzielt, Personal und Kosten zu reduzieren und die Ressourcen auf die größten Werttreiber zu konzentrieren. Der Schritt erfolgt nach späten Rückschlägen für Setrusumab, das in beiden Studien den primären Endpunkt der Frakturreduktion verfehlte.
Bei der VERAXA-Versammlung stimmten über 99,94 % der anwesenden oder vertretenen Aktionäre für die Vorschläge; 102.102.301 stimmberechtigte Aktien (72,20 % des gesamten Grundkapitals) waren vertreten. Die genehmigten Beschlüsse führen bedingtes Kapital für Aktionärsoptionen und - warrants ein, implementieren einen Kapitalrahmen bis zum 31. Dezember 2030 und erhöhen die maximale Vorstandsgröße von fünf auf sieben Mitglieder. Das Unternehmen erklärte, der Rahmen solle langfristiges Wachstum, Geschäftsentwicklung und mögliche strategische Partnerschaften unterstützen.