Sift Biosciences schließt Pre-Seed-Finanzierung über 3,7 Millionen US-Dollar für Plattform zur Aktivierung von T-Zellen ab
Sift Biosciences hat eine überzeichnete Pre-Seed-Runde über 3,7 Millionen US-Dollar abgeschlossen, um eine Peptid-Immuntherapieplattform voranzubringen, die bereits vorhandene Gedächtnis-T-Zellen aktiviert. Die Finanzierung soll In-vivo-Studien, den Ausbau der KI-gestützten Discovery-Engine und die Auswahl von Onkologie-Leitkandidaten unterstützen.
Sift Biosciences hat eine überzeichnete Pre-Seed-Finanzierung über 3,7 Millionen US-Dollar abgeschlossen, um die Entwicklung seiner Peptid-Immuntherapieplattform der nächsten Generation zu beschleunigen, die auf die Aktivierung bereits vorhandener Gedächtnis-T-Zellen ausgelegt ist. Die Runde wurde gemeinsam von Freeflow Ventures und Lifespan Vision Ventures angeführt, unter Beteiligung von Valuence Ventures, Eisai Innovation, SBI US Gateway Fund und weiteren frühen Unterstützern. Die Erlöse sollen In-vivo-Wirksamkeitsstudien, den Ausbau der KI-gestützten Peptid-Discovery-Engine des Unternehmens sowie die Auswahl von Leitkandidaten für die Onkologie-Pipeline finanzieren.
Sift wurde 2024 als Spinout von UC Berkeley gegründet und entwickelt eine neue Klasse peptidbasierter Immuntherapien, die darauf ausgelegt sind, bereits vorhandene Gedächtnis-T-Zellen zu aktivieren, um die fehlende Immunogenität zu überwinden, die aktuelle Krebsimmuntherapien begrenzt. Die Plattform integriert KI, Metagenomik und Hochdurchsatz-Immunprofiling, um mikrobielle Analoga tumorassoziierter Epitope zu identifizieren und so eine rasche Aktivierung hochreaktiver Gedächtnis-T-Zell-Populationen zu ermöglichen, ohne dass ein de novo Immunpriming erforderlich ist.
Der anfängliche Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf immunologisch „kalten“ soliden Tumoren, darunter mikrosatellitenstabile kolorektale Karzinome und Ovarialkarzinome, bei denen Patienten nur wenige wirksame Behandlungsoptionen haben. Frühe präklinische Studien stützen das Potenzial für schnellere, stärkere und nachhaltigere Immunantworten als bei bestehenden Ansätzen.
Parallel zur Onkologie untersucht Sift Anwendungen bei Autoimmunerkrankungen, bei denen seine Plattform eine selektive Expansion regulatorischer T-Zellen ermöglichen könnte, um die Immuntoleranz wiederherzustellen. Im Rahmen der Finanzierung werden Vertreter von Lifespan Vision Ventures und Freeflow Ventures dem Vorstand von Sift beitreten.
Sift bezeichnet sich selbst als präklinisches Immuntherapieunternehmen, das „T-cell booster“-Peptide entwickelt, die darauf ausgelegt sind, Immunantworten bei Krebserkrankungen und anderen immunologischen Erkrankungen zu verstärken, bei denen aktuelle Therapien versagen. Das Unternehmen erklärte, sein anfänglicher Schwerpunkt liege auf gastrointestinalen und gynäkologischen Krebserkrankungen, bei gleichzeitig wachsender Pipeline im Bereich der Autoimmunität.