Johnson & Johnson stellt trotz Rechtsstreitigkeiten und Patentgegenwind für 2026 einen Umsatz von rund 100,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht

Johnson & Johnson rechnet für 2026 im Mittel mit einem Umsatz von rund 100,5 Milliarden US-Dollar, nachdem der Nettoumsatz 2024 um 6% auf 94,2 Milliarden US-Dollar gestiegen war. Das Unternehmen steht zugleich unter Druck durch Talc-Klagen, den Patentverlust von Stelara und staatliche Arzneimittelpreisverhandlungen in den USA.

Johnson & Johnson prognostiziert, dass der Umsatz 2026 im Mittelwert auf etwa 100,5 Milliarden US-Dollar steigen wird, was einem Anstieg von 6,7% gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Im vergangenen Jahr wuchs der Nettoumsatz des Unternehmens im Jahresvergleich um 6% auf 94,2 Milliarden US-Dollar, während das bereinigte Ergebnis je Aktie um 8,1% auf 10,79 US-Dollar zulegte. Das Unternehmen sieht sich zudem mit talkbezogenen Klagen, dem Verlust der Patentexklusivität für Stelara in den USA sowie staatlich auferlegten Arzneimittelpreisverhandlungen in den USA konfrontiert.

Erst im vergangenen Jahr verlor Johnson & Johnson in den USA die Patentexklusivität für Stelara, ein Immunsuppressivum, nachdem die Therapie bereits 2024 in Europa dasselbe Schicksal erlitten hatte. Stelara erreichte 2023 einen Spitzenumsatz von 10,9 Milliarden US-Dollar, was in jenem Jahr fast 13% des Konzernumsatzes ausmachte. Das Unternehmen sieht sich weiterhin mit Tausenden Klagen von Klägern konfrontiert, die behaupten, seine talkbasierten Produkte hätten bei ihnen Krebs verursacht.

Nach dem Abschluss der Abspaltung von Kenvue hat sich Johnson & Johnson faktisch zu einem reinen Innovative Medicine- und MedTech-Unternehmen gewandelt. Der Pharmabereich des Unternehmens umfasst zahlreiche Therapiegebiete, darunter Immunologie, Onkologie, Infektionskrankheiten und Neurowissenschaften; zugleich verfügt es über ein starkes MedTech-Geschäft und vermarktet Produkte in mehreren Segmenten. Jüngsten Finanzangaben zufolge konzentriert das Unternehmen sein F&E-Budget auf Onkologie, Immunologie und Plattformen für robotergestützte Chirurgie.

Johnson & Johnson behält seinen Status als Dividend King bei und hat seine Dividende 63 Jahre in Folge erhöht. Einer der stärksten Belege für seine finanzielle Position ist das AAA-Rating des Unternehmens von S&P Global.

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References

  1. The $100 Billion Pivot: Why Johnson & Johnson Is My Top Dividend King to Buy in 2026 · fool.com
  2. Johnson & Johnson (NYSE: JNJ ) Stock Price Expected to Rise, Morgan Stanley Analyst Says · marketbeat.com
  3. JNJ Stock Forecast: Analyst Upgrades and 2025 Market Outlook - Bitget · bitget.com