HHS-Reorganisation bündelt Macht unter Führung der CMS
HHS-Minister Robert F. Kennedy Jr. kündigt eine umfassende Reorganisation an, die die Abteilungsabläufe unter der Führung der CMS zentralisiert. Gleichzeitig zeigt ein Telemedizinprogramm der Duke University eine 66-prozentige Reduzierung wiederholter Notaufnahmebesuche bei älteren Sturzpatienten.
Robert F. Kennedy Jr., Minister für Gesundheit und Soziale Dienste (HHS), hat eine umfassende Reorganisation zur Straffung des Ministeriums angekündigt, die die Abteilungsabläufe unter der Führung der Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) zentralisiert. Der Schritt bündelt die Macht und holt führende Verantwortliche der FDA in das unmittelbare Büro des Ministers.
Chris Klomp, derzeitiger Direktor von Medicare, wird künftig als Chefberater die Aufsicht über sämtliche Abteilungsabläufe übernehmen. Ziel ist eine einheitliche Führung, um die Reformen der Regierung bei Arzneimittelpreisen und regulatorischer Transparenz umzusetzen.
Parallel dazu haben Forscher der Duke University erfolgreich e-GAPcare erprobt, ein Telemedizinmodell zur Vermeidung wiederholter Notaufnahmebesuche bei den 3 Millionen älteren Erwachsenen, die jährlich stürzen. Durch Fernkonsultationen mit Physiotherapeuten und Apothekern, während der Patient sich noch in der Notaufnahme befindet, konnte das Programm die Zahl der sturbedingten Notaufnahmebesuche innerhalb von sechs Monaten um 66 % senken. Diese virtuelle Umstellung ermöglicht es kleineren Krankenhäusern, auf dieselbe lebensrettende Spezialversorgung zuzugreifen wie große medizinische Zentren.