Compugen meldet Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 und gibt ein Update zum Pipeline

Compugen meldete für das erste Quartal 2026 einen Nettoverlust von 7,7 Millionen Dollar bei einem Cash-Bestand von etwa 134,9 Millionen Dollar und erwartet eine finanzielle Laufzeit bis ins Jahr 2029. Die COM701 MAIA-ovarian-Studie rekrutiert derzeit Patienten in den USA, Israel und Frankreich; eine Zwischenanalyse wird für das erste Quartal 2027 erwartet. Der Partner AstraZeneca treibt rilvegostomig in 11 Phase-3-Studien voran.

Compugen Ltd. (NASDAQ: CGEN) meldete die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 und gab ein Unternehmensupdate heraus. Im Mittelpunkt stehen Fortschritte im Immun-Onkologie-Pipeline und eine solide finanzielle Lage.

Das Unternehmen meldete für Q1 2026 einen Nettoverlust von rund 7,7 Millionen Dollar bzw. 0,08 Dollar je Basis- und verwässerter Aktie. Im Vergleich dazu lag der Nettoverlust im gleichen Zeitraum 2025 bei rund 7,2 Millionen Dollar bzw. 0,08 Dollar je Aktie. Der Umsatz im Quartal betrug etwa 2,2 Millionen Dollar, leicht unter dem Niveau von rund 2,3 Millionen Dollar im ersten Quartal 2025. Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen auf rund 6,9 Millionen Dollar von rund 5,8 Millionen Dollar, angetrieben durch höhere klinische Kosten im Zusammenhang mit der MAIA-ovarian-Studie sowie höhere Arzneimittelkosten. Die allgemeinen und administrativen Aufwendungen lagen bei rund 2,3 Millionen Dollar, gegenüber rund 2,4 Millionen Dollar im Vorjahr.

Zum 31. März 2026 hielt Compugen rund 134,9 Millionen Dollar an Cash, Barmittel, kurzfristigen Bankeinlagen und Investitionen in handelbare Wertpapiere. Das Unternehmen hat keine Schulden und erwartet, dass seine Cash-Bestände ausreichen, um die Geschäftspläne bis ins Jahr 2029 zu finanzieren. Die Partnerschaften mit AstraZeneca und Gilead bieten zusammen potenzielle Meilensteine von rund einer Milliarde Dollar sowie Tantiemen.

Im Bereich des Pipeline ist die COM701 MAIA-ovarian-Studie aktuell dabei, Patienten an allen klinischen Standorten in den USA, Israel und Frankreich zu rekrutieren. Eine Zwischenanalyse steht für das erste Quartal 2027 an. Compugen bezeichnet dies als einen potenziellen Wendepunkt für COM701 als Erhaltungstherapie beim Ovarialkarzinom – einer Patientengruppe mit erheblichem ungedecktem medizinischem Bedarf und aktuell keinem Standard-Therapieansatz.

Der Partner AstraZeneca treibt rilvegostomig in 11 laufenden Phase-3-Studien voran. AstraZeneca präsentierte klinische und präklinische rilvegostomig-Daten auf dem AACR 2026, darunter späte Phase-2-Daten bei HER2-positivem Magenkarzinom (DESTINY-Gastric03). Neue Daten sollen auf dem ASCO 2026 vorgestellt werden. Die TIGIT-Komponente von rilvegostomig stammt aus dem COM902-Antikörper von Compugen.

Die GS-0321 Phase-1-Studie mit Gilead schreitet wie geplant voran. GS-0321 (früher COM503) ist ein potenzieller, erster in seiner Klasse hochaffiner Anti-IL-18-bindendes-Protein-Antikörper.

Compugens Pipeline umfasst zudem COM902, einen Anti-TIGIT-Antikörper in der Phase-1-Entwicklung, sowie COM701, einen potenziellen Anti-PVRIG-Antikörper (erster in seiner Klasse). Das Unternehmen setzt Unigen™, seine KI/ML-gestützte rechnergestützte Entdeckungsplattform, ein, um neue Arzneimielziele zu identifizieren.

Separat gab Compugen bekannt, dass die Geschäftsleitung an der Oppenheimer 36th Annual Healthcare Life Sciences Conference am 26. Februar 2026 sowie an der Leerink Partners 2026 Global Healthcare Conference am 9. März 2026 teilnehmen wird.

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References

  1. Ocugen to Participate in Upcoming June Investor and Industry Conferences - Stock Titan · stocktitan.net
  2. Compugen Reports First Quarter 2026 Results - PR Newswire · prnewswire.com
  3. Compugen to Participate in Upcoming Investor Conferences - PR Newswire · prnewswire.com