Moderna beendet Rechtsstreit und muss bis zu 1,3 Mrd. US-Dollar zahlen – Institutionelle Investoren passen Beteiligungen an
Moderna hat den Rechtsstreit mit Arbutus und Genevant beigelegt, wobei eine zusätzliche Zahlung von bis zu 1,3 Mrd. US-Dollar von der endgültigen Haftungsentscheidung des Federal Circuit abhängt. Gleichzeitig haben mehrere institutionelle Investoren ihre Beteiligungen an dem Biotech-Unternehmen in den letzten Quartalen erhöht.
Moderna hat mit Arbutus und Genevant eine Einigung erzielt, die einige der rechtlichen Herausforderungen des Unternehmens deutlich reduziert. Die Vereinbarung umfasst jedoch eine mögliche zusätzliche Zahlung von bis zu 1,3 Mrd. US-Dollar, die von der endgültigen Haftungsentscheidung des Federal Circuit abhängt.
Moderna wurde 2010 gegründet und ist ein Biotechnologieunternehmen im kommerziellen Stadium, das mit seiner mRNA-Technologie Bekanntheit erlangte – insbesondere durch seinen im Dezember 2020 zugelassenen COVID-19-Impfstoff. Das Unternehmen verfügt über eine breit aufgestellte Pipeline mit 35 mRNA-Entwicklungskandidaten in klinischen Studien (clinical studies) (Stand: August 2025). Die Programme decken ein breites Spektrum therapeutischer Bereiche ab, darunter Infektionskrankheiten, Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und seltene genetische Erkrankungen.
Mehrere institutionelle Investoren haben ihre Beteiligungen an dem Unternehmen zuletzt angepasst. Der Guggenheim Strategic Opportunities Fund erhöhte seinen Anteil an Moderna um 20,57% und kaufte 123 Aktien, sodass er gemäß der jüngsten 13F-Meldung nun 721 Aktien im Wert von etwa 18.730 US-Dollar hält. Der Avantis U.S. Equity ETF erhöhte seinen Anteil um 10,6% und erwarb 2.873 Aktien; damit hielt er gemäß der jüngsten 13F-Meldung 29.970 Aktien im Wert von etwa 778.620 US-Dollar.
Auch andere große Investoren stockten ihre Positionen auf. Der Global X Genomics & Biotechnology ETF erhöhte seinen Anteil um 31,5% und kaufte 19.911 Aktien, sodass er gemäß der jüngsten 13F-Meldung 83.121 Aktien im Wert von etwa 2.159.480 US-Dollar hält. Der INVESCO EQUALLY-WEIGHTED S&P 500 FUND erhöhte seinen Anteil um 16,14% und erwarb 76.152 Aktien; damit hielt er gemäß der jüngsten 13F-Meldung 548.037 Aktien im Wert von etwa 14.238.000 US-Dollar. ProShares UltraPro S&P500 erhöhte seinen Anteil um 28,54% und kaufte 3.934 Aktien, sodass er gemäß der jüngsten 13F-Meldung 17.720 Aktien im Wert von etwa 460.370 US-Dollar hält.
Moderna's Finanzkennzahlen zeigen erhebliche Herausforderungen. Der Umsatz der vergangenen zwölf Monate beträgt 1,922 Mrd. US-Dollar, bei einer Wachstumsrate über drei Jahre von -52,2%. Die operative Marge ist mit -159,94% stark negativ und weist auf deutliche operative Ineffizienzen hin. Auch die Nettomarge ist mit -146,83% negativ und spiegelt anhaltende Profitabilitätsprobleme wider. Die Bruttomarge bleibt mit 54,84% positiv, ist jedoch im Laufe der Jahre rückläufig.
Auf der Bilanzseite zeigt Moderna eine starke Liquiditätsposition. Die Current Ratio liegt bei 3,29 und signalisiert eine hohe kurzfristige Liquidität. Die Verschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital (Debt-to-Equity Ratio) ist mit 0,15 niedrig, was auf eine konservative Fremdfinanzierung hindeutet. Die Cash Ratio beträgt 2,92 und unterstreicht die Liquiditätsstärke zusätzlich. Der Altman Z-Score von 3,89 weist auf eine solide finanzielle Verfassung hin.
Die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei etwa 19,68 Mrd. US-Dollar. Der Anteil institutioneller Investoren ist mit 77,94% hoch, während Insider 5,97% halten. Warnsignale sind unter anderem ein niedriger Piotroski F-Score von 2, der auf schwache operative Geschäftsentwicklung hindeutet, sowie erhebliche Insiderverkäufe, ohne dass es in den vergangenen drei Monaten Insiderkäufe gab.