Greenwich LifeSciences erhält zweite Nasdaq-Mahnung wegen verspäteter SEC-Einreichung
Greenwich LifeSciences hat eine zweite Nasdaq-Mahnung wegen verspäteter Einreichung des Formulars 10-Q erhalten, nachdem bereits zuvor eine Mahnung für eine verspätete Einreichung des Formulars 10-K ergangen war. Die Aktie des Unternehmens wird weiterhin am Nasdaq Capital Market gehandelt, während es daran arbeitet, die überfälligen Berichte einzureichen.
Greenwich LifeSciences (Nasdaq: GLSI), ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, hat eine zweite Nasdaq-Mahnung wegen Nichteinhaltung der Börsennotierungsvorschriften aufgrund einer verspäteten SEC-Einreichung erhalten. Das Unternehmen erhielt am 20. Mai 2026 eine Mahnung, weil es sein Formular 10-Q für das am 31. März 2026 endende Quartal nicht fristgerecht eingereicht hatte. Zuvor war bereits am 16. April 2026 eine Mahnung wegen der nicht fristgerechten Einreichung des Jahresberichts auf Formular 10-K für das am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr ergangen.
Beide Mahnungen beziehen sich auf die Nichteinhaltung der Nasdaq-Listing-Regel 5250(c)(1), die eine fristgerechte Einreichung regelmäßiger Finanzberichte bei der Securities and Exchange Commission vorschreibt. Keine der beiden Mahnungen hat unmittelbare Auswirkungen auf die Notierung oder den Handel der Stammaktien von GLSI, die weiterhin unter dem Symbol „GLSI" am Nasdaq Capital Market gehandelt werden.
Das Unternehmen plant, das Formular 10-K so schnell wie möglich einzureichen, und arbeitet dabei mit zwei Wirtschaftsprüfern zusammen, wobei jeder Prüfer für seinen jeweiligen Zeitraum in den Jahren 2024 und 2025 verantwortlich ist.
Greenwich LifeSciences konzentriert sich auf die Entwicklung von GP2 (auch als GLSI-100 bezeichnet), einer peptidbasierten Immuntherapie, die Brustkrebsrückfälle bei Patientinnen verhindern soll, die sich bereits einer Operation unterzogen haben. Das Unternehmen führt derzeit die Phase-III-Studie FLAMINGO-01 durch, in der das Fast-Track-zertifizierte GLSI-100 evaluiert wird.
Nach den aktuellsten verfügbaren Daten beliefen sich die Forschungs- und Entwicklungskosten des Unternehmens für das am 31. Dezember 2025 endende Jahr auf 17,5 Millionen US-Dollar, verglichen mit 12,9 Millionen US-Dollar für das am 31. Dezember 2024 endende Jahr. Der ungeprüfte Kassenbestand betrug zum 31. März 2026 rund 10,5 Millionen US-Dollar.