Charles River Laboratories prognostiziert für 2026 Gewinn über den Erwartungen dank wieder anziehender Biotech-Nachfrage

Charles River Laboratories erwartet für 2026 einen bereinigten Gewinn von 10,70 bis 11,20 US-Dollar je Aktie und liegt damit über den Schätzungen der Wall Street. Das Unternehmen verweist auf eine Erholung der Nachfrage nach Dienstleistungen in der Wirkstoffforschung und -entwicklung durch Biotech-Kunden.

Auftragsentwickler für Arzneimittel Charles River Laboratories prognostizierte am Mittwoch einen Jahresgewinn über den Erwartungen der Wall Street und setzt dabei auf eine Verbesserung der Nachfrage seiner Biotech-Kunden nach Dienstleistungen in der Wirkstoffforschung und -entwicklung. Das in Wilmington, Massachusetts, ansässige Unternehmen erwartet für 2026 einen bereinigten Gewinn in der Spanne von 10,70 bis 11,20 US-Dollar je Aktie und liegt damit im Mittelwert über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 10,88 US-Dollar je Aktie, wie aus von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht.

Das Unternehmen verzeichnete zuletzt mehr Angebotsanfragen von Pharmaherstellern und Biotechs, während die Zahl der Stornierungen zurückging. Die stornierten Aufträge von Kunden standen im Zusammenhang mit dem Programm der US-Regierung zur Aushandlung von Arzneimittelpreisen.

„Die Nettoaufträge im vierten Quartal … zeigen die Stabilisierung des Nachfrageumfelds in der biopharmazeutischen Industrie“, sagte der CEO und fügte hinzu: „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass sich die positiven Nachfragetrends auch 2026 fortsetzen werden.“

Der Umsatz von Charles River im vierten Quartal belief sich auf 994,2 Mio. US-Dollar und übertraf damit die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 987 Mio. US-Dollar. Charles River meldete einen bereinigten Quartalsgewinn je Aktie von 2,39 US-Dollar, verglichen mit der durchschnittlichen Analystenschätzung von 2,34 US-Dollar.

Das Unternehmen teilte jedoch mit, dass der Quartalsumsatz durch ein geringeres Verkaufsvolumen bei Dienstleistungen der Wirkstoffforschung sowie bei regulierten Sicherheitsbewertungsdienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr belastet wurde. Für 2026 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum, das mindestens stagnieren bis hin zu einem Anstieg von 1,5% reicht.

Das Unternehmen hatte im vergangenen Monat angekündigt, dass der CEO im Mai in den Ruhestand gehen und die Führung an Chief Operating Officer Birgit Girshick übergeben werde. Unabhängig davon gab es am Mittwoch außerdem Glenn Coleman als Finanzchef bekannt, der den Interims-CFO Michael Knell ablöst, und teilte mit, dass Kerry Dailey die neu geschaffene Position des Chief Legal Officer übernehmen wird.

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  1. Charles River forecasts upbeat 2026 profit on improved demand for drug development services · www.tradingview.com
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  3. Charles River forecasts upbeat 2026 profit on improved demand for drug development services · www.tradingview.com
  4. Charles River forecasts upbeat 2026 profit on improved demand for drug development services · www.reuters.com