Pitt auf Platz 7 bei NIH-Fördermitteln, Penn Nursing an der Spitze der Pflegeschulen
Die University of Pittsburgh erhielt 2025 NIH-Fördermittel in Höhe von $669,7 Millionen und belegte damit landesweit Platz 7. Penn Nursing bekam $17,9 Millionen und erreichte damit unter den US-Pflegeschulen erstmals seit 2019 wieder den Spitzenplatz.
Die University of Pittsburgh erhielt 2025 $669,7 Millionen an Fördermitteln der National Institutes of Health, womit sie laut neuen Rankings des Blue Ridge Institute for Medical Research den siebthöchsten Betrag an NIH-Geldern einwarb. Die University of Pennsylvania School of Nursing erhielt im vergangenen Haushaltsjahr unter den Pflegeschulen landesweit die höchsten NIH-Fördermittel: 2025 bekam sie $17,9 Millionen an NIH-Bewilligungen und eroberte damit erstmals seit dem Haushaltsjahr 2019 wieder den Spitzenplatz.
Mit zusätzlichen $16,1 Millionen an NIH-finanzierter Forschung für Geburtshilfe und Gynäkologie (OB-GYN) belief sich Pitts Gesamtsumme laut den kombinierten NIH-Jahresenddaten für das am 30. September endende Bundeshaushaltsjahr auf $685,8 Millionen. Alle sechs Schools of Health Sciences platzierten sich in ihren jeweiligen Kategorien unter den Top 20. Die School of Health and Rehabilitation Sciences verbesserte sich um sieben Plätze auf Platz 6 mit $9,8 Millionen, was einem Anstieg der Fördermittel um 96 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die School of Medicine belegte landesweit Platz 8 mit $555,4 Millionen. Die School of Public Health lag auf Platz 10. Die School of Dental Medicine erreichte Platz 11 mit $7,5 Millionen an Bewilligungen, ein Plus von 30 % gegenüber dem Vorjahr. Die School of Nursing belegte Platz 16, die School of Pharmacy Platz 19.
Zu Pitts wichtigsten Ergebnissen gehörten Top-10-Platzierungen in spezifischen Forschungskategorien:
- Platz 1 in physikalischer Medizin und Psychiatrie
- Platz 2 in Mikrobiologie und Pharmakologie
- Platz 3 in Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
- Platz 4 in Anästhesiologie
- Platz 5 in Neurowissenschaften
- Platz 6 in Innerer Medizin und Chirurgie
- Platz 7 in Dermatologie
- Platz 9 in Anatomie/Zellbiologie
- Platz 10 in Radiologie
Penn Nursing teilte mit, dass die Mittel Forschungsprojekte zu KI-basierten Maßnahmen zur Sturzprävention, digitalen HIV-Interventionen für gefährdete Jugendliche und neuen Telemedizin-Tools unterstützten. Die jährlich an die School of Nursing vergebenen NIH-Fördermittel stiegen seit dem Haushaltsjahr 2019 um mehr als $6 Millionen. Im Februar 2025 führte das NIH eine Obergrenze für indirekte Mittel ein, die Penn $240 Millionen gekostet hätte und weitreichende Folgen für die Forschung an der gesamten Universität gehabt hätte. In diesem Jahr wurden mehr als 2.400 Fördermittel eingestellt oder eingefroren, was etwa $2,3 Milliarden an nicht ausgegebenen Mitteln entsprach. Ein Richter ordnete im Juni 2025 an, dass das NIH rund 800 Fördermittel wiederherstellen müsse, und ein Bundesberufungsgericht entschied später, dass die vorgeschlagene Förderobergrenze verfassungswidrig sei.
Das jährliche Gesamtbudget des NIH beträgt etwa $48 Milliarden. Die Mittel werden in einem wettbewerblichen Peer-Review-Verfahren an mehr als 2.500 Universitäten, medizinische Fakultäten und Forschungseinrichtungen im ganzen Land vergeben.