EMA-Bericht: Nur 31 % verfügen über vollständig erfolgreiche Strategien für den Netzwerkbetrieb
EMA hat seinen Netzwerkmanagement-Bericht 2026 auf Basis einer Befragung von 352 IT-Fachkräften veröffentlicht. Demnach verfügen nur 31 % der Unternehmen über vollständig erfolgreiche Strategien für den Netzwerkbetrieb, während KI und die zunehmende Komplexität von Hybrid-Cloud-Umgebungen den Druck erhöhen.
Enterprise Management Associates hat einen Forschungsbericht mit dem Titel „Network Management Megatrends 2026: Automation, Hybrid and Multi-Cloud Networks, and AI Transformation“ veröffentlicht, der auf einer Befragung von 352 IT-Fachkräften in Nordamerika und Europa basiert. Die Ergebnisse zeigen, dass nur 31 % der Unternehmen über vollständig erfolgreiche Strategien für den Netzwerkbetrieb verfügen, während Organisationen ihre Strategien für Überwachung, Fehlerbehebung und Optimierung angesichts der beschleunigten Einführung von KI, wachsender Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen sowie anhaltender betrieblicher Komplexität anpassen.
Die seit 2008 alle zwei Jahre veröffentlichte Studie dient als Benchmark für die Netzwerkbetriebspraktiken in Unternehmen. Alle Befragungsteilnehmer waren direkt am Netzwerkmanagement in Unternehmen beteiligt oder leiteten Teams, die für den Netzwerkbetrieb verantwortlich waren, und repräsentierten verschiedene Branchen sowie Unternehmensgrößen.
Die Ergebnisse zeigen, dass viele Organisationen weiterhin mit anhaltenden operativen Herausforderungen konfrontiert sind, darunter eine Vielzahl an Tools und eine zunehmende Infrastrukturkomplexität. Nur 32 % sind mit den Tools, die sie zur Überwachung und Fehlerbehebung ihrer Netzwerke einsetzen, vollständig zufrieden, während 73 % erwarten, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Teil dieser Tools zu ersetzen.
KI ist zum wichtigsten strategischen Treiber für Initiativen im Netzwerkbetrieb geworden und ist damit vom siebten Platz in der vorherigen Megatrends-Studie aufgestiegen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre erwarten 97 % der befragten Organisationen, KI-Anwendungs-Workloads über lokale oder Cloud-Infrastrukturen hinweg zu betreiben, und nur wenige glauben, dass ihre Tools für das Management von Netzwerken für KI bereit sind.
Mehr als die Hälfte beziehungsweise 52 % der Befragten gab an, dass die Gewinnung und Bindung von Fachkräften mit Expertise in Netzwerktechnologien weiterhin eine erhebliche Herausforderung darstellt. Dem Bericht zufolge erschweren Personalengpässe es IT-Führungskräften, den Betrieb allein durch zusätzliches Personal zu skalieren. Zudem werden aufkommende Best Practices und strategische Ansätze aufgezeigt, die Organisationen dabei helfen können, den Reifegrad ihres Netzwerkbetriebs und die operative Effektivität zu verbessern.
Die unabhängige Studie wird von BlueCat, Broadcom, cPacket und NETSCOUT gesponsert. Eine detaillierte Analyse der Ergebnisse ist im Bericht verfügbar, und für den 27. Mai ist ein kostenloses Webinar zu den Studienergebnissen und Empfehlungen geplant.