EDS sucht Finanzierung für unabhängige Prüfung der Bendigo-Ophir-Goldmine
Die Environmental Defence Society sucht finanzielle Unterstützung für eine unabhängige Prüfung der vorgeschlagenen Bendigo-Ophir-Goldmine im beschleunigten Genehmigungsverfahren. Nach einer ersten Analyse sieht die Organisation potenziell erhebliche und dauerhafte Risiken für Arten, Landschaften und Süßwassersysteme.
Die Environmental Defence Society sucht finanzielle Unterstützung, um eine unabhängige fachliche Prüfung der vorgeschlagenen Bendigo-Ophir Gold Mine zu ermöglichen, die im Rahmen des beschleunigten Genehmigungsverfahrens der Regierung vorangetrieben wird. Die Gruppe erklärte, sie beobachte das Projekt bereits seit einiger Zeit, und die Bedenken hinsichtlich der Umweltrisiken hätten sich nach einer detaillierten Prüfung der Antragsunterlagen verstärkt.
Die geplante Mine umfasst mehrere große Tagebaue und einen Untertagebereich, ein nicht abgedichtetes Tailingsbecken, eine Aufbereitungsanlage sowie umfangreiche unterstützende Infrastruktur und Erschließungswege. Nach Angaben der Gruppe zeigt ihre vorläufige Analyse potenziell erhebliche und dauerhafte Risiken für bedrohte Arten, ökologische Werte, herausragende Landschaften, naturschutzrechtliche Schutzvereinbarungen und Süßwassersysteme auf.
Ein siebenköpfiges Gremium wird über den Antrag entscheiden und im Fall einer Genehmigung etwaige Auflagen festlegen. Das Verfahren des Gremiums beginnt am 25. Februar; eine Entscheidung wird später in diesem Jahr erwartet.
Die Gruppe erklärte, sie werde beantragen, vom Gremium angehört zu werden, und dass beschleunigte Verfahren die Möglichkeiten für eine breitere öffentliche Beteiligung erheblich einschränkten. Dadurch werde eine unabhängige, fachkundige Prüfung besonders wichtig.
Für das Verfahren habe die Gruppe nach eigenen Angaben erfahrene Prozessanwälte und unabhängige Fachleute beauftragt, darunter Experten für Wirtschaft, terrestrische Ökologie und Süßwasser. Ihre Stellungnahme werde sowohl die behaupteten wirtschaftlichen Vorteile als auch die Umweltrisiken kritisch bewerten; zugleich rufe die Gruppe nun zu öffentlicher und philanthropischer Unterstützung auf, um die erforderliche Expertenarbeit zu finanzieren.